In Deutschland sitzen viel zu viele Hunde in Tierheimen. Die Gründe, warum sie abgegeben werden sind vielfältig: Krankheit, Wechsel ins Altersheim, Tod des Besitzers, aber auch Gedankenlosigkeit und Lieblosigkeit, weil nach wie vor viele Menschen ein Tier ins Haus holen, ohne über die Konsequenzen nachzudenken.

Wenn Sie sich einen Hund aus dem Tierheim holen, tun Sie immer ein gutes Werk. Denn in guten Tierheimen geht es den Hunden zwar oft besser als bei ihren ursprünglichen Besitzern, aber ein Mensch, der sich wirklich um seinen Hund kümmert ist, eben doch etwas anderes.

Auf dieser Seite finden Sie Hunde, die von Privat oder von Tierschutzvereinen oder von unseren KollegInnen vermittelt werden. Da wir in der Regel an der Vermittlung nicht direkt beteiligt sind, sondern durch die Veröffentlichung den Hunden nur helfen möchten, bitten wir Sie, immer direkt mit der angegebenen Bezugsperson Kontakt aufzunehmen.

Bitte beachten Sie, daß wir nicht immer Bilder in guter Qualität einfügen können, da wir die Bilder hier einstellen, die wir gestellt bekommen.

Mit diesen Links kommen Sie zu Tierschutzvereinen, die wir unterstützen:

www.prenzlauer-tierschutzverein.de

www.haeuserderhoffnung.de

 

 

Filou

 
FILOU, geb. 01.05.2013, männlich, kastriert, Mischling (vermtl. Border Collie/Welsh Corgie)
 
Ich suche ein neues Zuhause für Filou - bei Menschen, die Erfahrung im Umgang mit unsicheren, territorialen Hunden haben und bereits mit einem sicheren Ersthund leben.
 
Vor 2 Jahren habe ich Filou zu mir genommen, da seine Besitzerin sehr krank war, mittlerweile verstorben ist und er ansonsten ins Tierheim gegeben worden wäre.
Filou ist ein verspielter, interessierter und gelehriger aber sehr unsicherer Hund, der seinen "Besitz" verteidigt und viel Führung benötigt. Er wurde der Vorbesitzerin an einem Autobahn-Rastplatz übergeben und hat nach meiner Einschätzung während der Prägungsphase nicht genügend postive Erfahrungen mit Menschen sammeln können.
Im Laufe der letzten 2 Jahre hat er sehr viele Fortschritte gemacht, aber es zeigt sich insgesamt, dass meine Lebenssituation (alleinlebend und berufstätig) nicht den richtigen Rahmen für seine Bedürfnisse bietet, obwohl ich ihn eigentlich sogar mit an die Arbeit nehmen und den Weg dorthin laufen kann. Ohne das Vorbild eines anderen (sicheren) Hundes wühlt ihn Positives wie Negatives häufig so auf, dass er sich mehrmals übergeben muss. Die beste Verfassung, die ich erreichen kann, erhalte ich dadurch, dass ich ihn fast nirgendwo mehr mit hinnehme, täglich dieselben Runden gehe und den Alltag möglichst gleich gestalte. Dadurch ist er jedoch viel alleine, erlebt nur wenig und das Leben bleibt für ihn "gefährlich". Mir selbst geht es mit dieser "Lösung" nicht besonders gut. Aus tierärztlicher Sicht sind medizinische Erkrankungen ausgeschlossen worden.
 
Regelmäßig bringe ich ihn in eine Hundepension, deren Besitzerin sehr viel Erfahrung mit Hunden und einen sehr sicheren eigenen Hund hat. Nach unser beider Dafürhalten profitiert Filou von diesen Aufenthalten sehr. Er gibt die Verantwortung ab, orientiert sich an den Hunden und Abläufen dort und scheint sich zu entspannen. Natürlich übergibt er sich auch dort hin und wieder, aber ich glaube, dass dies mit zunehmender Entspannung aufhören würde. Filou ist eigentlich ein aufgeweckter und lernfreudiger Hund, der in anderen Lebenszusammenhängen mehr vom Leben haben könnte, als ich es ihm bieten kann.
 
In der Hoffnung, dass sich für Filou bessere Bedingungen finden, suche ich Menschen, die sich in der Führung unsicherer Hunde auskennen und einen sicheren Ersthund haben, durch den der Alltag für ihn weniger beängstigend würde und andere Inhalte bekäme. Auch in einem etwas größeren Rudel kann ich ihn mir gut vorstellen. Filou mag keine Kinder und keine Katzen.
 
Meine Adresse und Kontakdaten lauten:
 
Antje Hochberger
0661/965 990 55
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Nelke

 

Unsere Nelke ist eine 2 1/2 Jahre alte, gechipte und kastrierte Schäferhündin. 
 
Sie ist sehr lebhaft, manchmal ein wenig ungestüm. Sie mag ausführliche Kuscheleinheiten, lange Spaziergänge und die Nähe zum Menschen. Sie ist lieb und begrüßt die Menschen die sie mag überschwänglich; sie freut sich, und springt und leckt. Menschen die sie nicht kennt, begegnet sie oft unsicher und mit Gebell. Sie lernt schnell und ist hin und wieder recht stur. Im Umgang mit anderen Hunden ist sie wählerisch. Machmal klappt das ohne Probleme, aber oft nicht. Bei Katzen, Eichhörnchen und Wild ist es ohne Leine sehr schwer, ihr die Jagd auszureden.
 
 
Leider kommt Sie mit unserem Nachwuchs und auch anderen kleineren Kindern nicht klar. Das macht es uns nicht möglich, ihr weiterhin den Freiraum zu bieten den Sie gewohnt ist und macht unser Zusammenleben mit ihr zunehmend problematisch.
 
Wir suchen deshalb nach einem neuen Zuhause für unsere schöne Nelke.
 
Gern beantworten wir alle weiteren Fragen und beschreiben sie und ihren Charakter ausführlicher.  Wir sind unter den Nummern
 
0171 4508109 sowie 0152 16875357 und per mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.
 

Romy

 https://tierheim-herne-wanne.de/index.php/zuhause-gesucht/hunde/item/romy?fbclid=IwAR084Bvr0Gcp17oRFlqqEVe_NUkG9sHD3jD0PIA1uwNFO5jrhoXJuNVaYV4

Der folgende Text stammt von der Vermittlungsseite des Tierheims Herne. Wer sich für die Hübsche interessiert, bitte direkt mit dem Tierheim Kontakt aufnehmen.

"Romy, die hübsche Hündin mit den zwei Augenfarben kam aus Zeitmangel zu uns.

Sie ist eine sehr fröhliche, verspielte und menschenbezogene Hündin und nichts für Stubenhocker. Romy möchte sich bewegen, körperlich wie geistig. Kromfohrländer sind sehr intelligente Hunde, die bei Langeweile auch gerne mal die Führung übernehmen.Hier sind aktive Menschen gefragt, die sich viel mit ihr beschäftigen und ihr einen sicheren Platz im Rudel geben. Die Nähe und die Liebe ihres Menschen sind ihr sehr wichtig.

Romy beherrscht die Grundkommandos und geht prima an der Leine. Autofahren ist kein Problem für sie und sie kann auch einmal alleine bleiben.

Ihr Fell muss natürlich regelmäßig gepflegt werden und das läßt sie sich auch gerne gefallen.

Nun fehlen nur noch die passenden Menschen für Romy. Falls Kinder in der Familie sind, sollten diese schon etwas größer und verantwortungsbewußt sein.

So niedlich Romy auch aussieht, sie ist kein knuddeliges Spielzeug, sondern ein Hund, der rassetypisch seine eigenen Bedürfnisse hat und auf die sollte von der ganzen Familie eingegangen werden."


 

Aslan

https://tsv-giessen.de/?product=aslan&fbclid=IwAR3avRa7Hc2iecg3WH0vSdpc-2_QOFwkvu4Vb-Nwcjm-0o9rf0ERc6l60Do

Der folgende Text stammt von der Vermittlungsseite des Tierheims Gießen. Wer sich für den Hübschen interessiert, bitte direkt mit dem Tierheim Gießen Kontakt aufnehmen:

"Der Kromfohrländer ist eine der jüngsten deutschen Hunderassen. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden diese Hunde von einer Frau aus dem Siegerland gezüchtet, daher der Name.

So wundert es nicht, dass selbst manch erfahrener Tierheimmitarbeiter noch nichts von dieser Rasse gehört hatte. Wie der Rassestandart es vorgibt, ist Aslan ein lernfähiger, temperamentvoller, gegenüber Fremdpersonen zurückhaltender Hund mit geringem Jagdtrieb. Was leider aus dieser Wesensbeschreibung nicht hervorgeht, ist dass es sich beim Kromfohrländer um keinen Anfängerhund handelt. Eine gewisse Reserviertheit gegenüber Fremden kann schnell zu territorialem Beschützen und damit auch sogar teilweise aggressivem Verhalten und Problemen mit Besuchern führen…

Für Aslans Familie war er der erste Hund und obwohl sie sich sehr bemühten, pflichtgemäß die Hundeschule besuchten, übernahm Aslan nach und nach den Job eines Türstehers. Besucher sollten sich seiner Familie und seinem Revier nicht mehr nähern. Anfängliche Hektik beim Klingeln schlug leider in fast an Raserei grenzende Aufregung um. Dabei wurde es nebensächlich, ob sich die Tür tatsächlich öffnete oder geschlossen blieb. Wenn seine Menschen versuchten, sich zwischen Tür und Hund zu stellen, konnte Aslan seine Emotionen nicht mehr kontrollieren und zeigt sogar Übersprungshandlungen in Form von Schnappen.

Da dies bereits durch das Geräusch der Klingel ausgelöst wird, könnte er selbst bei von Anfang an aufgestellten Hausregeln, dieses Verhalten auch im neuen Zuhause zeigen. Gezielte Ruhesignale sollten daher von Beginn an ein fester Trainingspunkt sein. Aslan muss lernen, dass seine Zweibeiner entscheiden, wer ins Haus darf und wer nicht.

Aslan möchte am liebsten wieder Einzelhund sein. Eine ruhige, eher sich unterordnende Hündin wäre aber eventuell möglich.

Kinder sollten keine im Haushalt leben.

Bei uns zeigt sich Aslan bisher als sehr kluger, anhänglicher und verschmuster Rüde. Er macht aber natürlich deutliche Unterschiede, ob er die Personen bereits kennt. Seine Freundschaft verschenkt Aslan schnell aber nicht großflächig. Er liebt seine Bezugspersonen und hoppst ganz aufgeregt um diese herum, wenn sie ihn besuchen.

Den bisherigen Besuch der Hundeschule merkt man ihm an, denn die gängigen Grundkommandos sowie das Autofahren beherrscht der Rüde souverän. Sogar sein Futter nimmt er erst nach vorheriger Aufforderung zu sich.

Mit Leckerchen kann man ihn leider nicht bestechen, da er alles andere als verfressen ist.

Wer erobert das Herz vom selbstbewussten Aslan mit souveräner Führung statt mit Wurst?"

 

Lishko

 

Lishko ist eine ca. 7 Jahre alte Schäferhündin, die zwei Jahre alleine 
draussen auf einem Hof / in einem Garten verbracht hat.
Sie braucht etwas Zeit, um neue Menschen kennenzulernen, ist dann
anhänglich und verschmust. Gemeinsames Lernen und Üben klappt mit
Geduld und Klarheit wunderbar. Sie mag keine Katzen. Mit anderen Hunden
gibt es derzeit noch keine Erfahrungen. Ihren Hof beschützt sie und
lässt neue Menschen nur mit von ihren Menschen begleitetem Kennenlernen
rein. Dann ist sie freundlich und entspannt mit Gästen, ausser sie kommen
ihr zu schnell zu nahe. Das mag sie nicht und drückt das lautstark aus.
Sie ist gewohnt viel draussen zu sein, ist aber gern da, wo ihre Menschen
sind, also auch drinnen. Sie schläft drinnen, ist stubenrein und läuft meist
entspannt an langer Leine, jedoch bisher nur außerhalb von Orten. Sie jagt
gern Insekten und Vögel und verbuddelt manchmal Sachen. Diese
Verhaltensweisen haben aber schon abgenommen, seit wir im Kontakt sind
und ich nehme an, dass sie sich noch mehr legen, je mehr sie einen
routinierten Alltag mit Menschen bekommt und je interessanter der für sie
ist. Sie ist nicht kastriert und noch nicht gechipt und geimpft. Sie hat viel
Energie,spielt und rennt gerne und es gibt noch viel gemeinsam zu
entdecken und zu üben.
Sie braucht Menschen, die Lust auf Zeit mit ihr haben und ihr mit
Aufmerksamkeit und Geduld begegnen und Verständnis für ihre Geschichte
haben und für das, was sie mitbringt. Dann zeigt sie sich sehr kooperativ,
lernfreudig und interessiert am Zusammenleben mit ihren/m Menschen
und kommt auch immer mehr zur Ruhe, je stabiler ihr Zuhause auf sie
wirkt, das einen Garten haben und nicht in der Stadt sein sollte. Das Kennenlernen muß in kleinen Schritten erfolgen und ich möchte mir
Lishkos zukünftiges Zuhause vorher ansehen. Auch brauche ich die
Möglichkeit, mit ihrem/n neuen Menschen in Kontakt zu bleiben, um mit
zu kriegen wie sie sich einlebt. Bei einem späteren Besuch werde ich mich
von ihrem Wohlergehen überzeugen.
Sollte Lishkos neues Zuhause zu weit weg sein, werde ich eine
hundeversierte Person beauftragen das zu tun.
Eventuelle Kosten für die Besuche übernehmen Lishkos neue Menschen. Es wird eine Schutzgebühr von € 200,00 erhoben, die als Spende an eine
Tierschutzorganisation gehen. Wenn du Interesse hast Lishko in der Nähe von Templin kennenzulernen, schreib an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!