In Deutschland sitzen viel zu viele Hunde in Tierheimen. Die Gründe, warum sie abgegeben werden sind vielfältig: Krankheit, Wechsel ins Altersheim, Tod des Besitzers, aber auch Gedankenlosigkeit und Lieblosigkeit, weil nach wie vor viele Menschen ein Tier ins Haus holen, ohne über die Konsequenzen nachzudenken.

Wenn Sie sich einen Hund aus dem Tierheim holen, tun Sie immer ein gutes Werk. Denn in guten Tierheimen geht es den Hunden zwar oft besser als bei ihren ursprünglichen Besitzern, aber ein Mensch, der sich wirklich um seinen Hund kümmert ist, eben doch etwas anderes.

Auf dieser Seite finden Sie Hunde, die von Privat oder von Tierschutzvereinen oder von unseren KollegInnen vermittelt werden. Da wir in der Regel an der Vermittlung nicht direkt beteiligt sind, sondern durch die Veröffentlichung den Hunden nur helfen möchten, bitten wir Sie, immer direkt mit der angegebenen Bezugsperson Kontakt aufzunehmen.

Bitte beachten Sie, daß wir nicht immer Bilder in guter Qualität einfügen können, da wir die Bilder hier einstellen, die wir gestellt bekommen.

Mit diesen Links kommen Sie zu Tierschutzvereinen, die wir unterstützen:

www.prenzlauer-tierschutzverein.de

www.haeuserderhoffnung.de

 

Luca

 

 

Luca, geb. 10.02.2019 ein Bordercollie-Mix, ist eine temperamentvolle, unkastrierte Hündin. Idealerweise lebt sie in ihrem neuen zu Hause mit einer Einzelperson oder einem Paar ohne Kinder und Jugendliche, möglichst in einem Einfamilienhaus mit einem Garten, in einer ruhigen Lage. Gleichmäßige Tagesabläufen in reizarmer Umgebung und Gassigänge in der Natur wären optimal. Die Menschen mit denen sie lebt, sollten in der Lage sein entspannend auf sie einzugehen und ihr helfen in sich zu ruhen und ihr Sicherheit geben. Luca ist für alle Hundesportarten die Tempo beinhalten (z.B. Agility / Longieren) nicht geeignet. Mantrailing kennt sie und wäre ideal, auch jede ruhige Sucharbeit, auch Tricktraining, gleichförmige Bewegung am Fahrrad oder Joggen wären auch gut. Luca ist an der Leine freundlich zu anderen Hunden. Begegnungen von fremden Hunden stellen kein Problem dar. Luca ist körpersprachlich sehr sensibel. In der Begegnung mit Männern ist sie tendenziell ängstlicher. Sie kann stundenweise ( bei uns 4 Stunden) alleine bleiben. Sie freut sich sehr, wenn ihre Bezugspersonen wieder nach Hause kommen. Das Training mit ihr sollte in einer Hundeschule die mittels positiver Verstärkung arbeitet fortgeführt werden. Radfahrer und Autos die sehr nahe vorbei fahren bellt sie an und möchte sie jagen. Vor Menschen denen sie unterwegs begegnet hat sie manchmal Angst. Bietet die Umgebung genug Platz zum Ausweichen geht es gut, im andern Fall verbellt sie die Menschen hin und wieder. Dem Jagdtrieb kann man zunächst mittels Schleppleine Einhalt gebieten. Sie ist bellfreudig und territorial hinsichtlich Menschen, nicht hinsichtlich anderer Hunde die sie im eigenen Garten besuchen.

Luca ist in ihrem derzeitigen zu Hause mit den an sie gestellten Anforderungen in einem Mehrfamilienhaus mit häufigem Besuch und Puplikumsverkehr überfordert. Für sie ist ein ruhiges Umfeld mit ruhigen, freundlichen Menschen wichtig, die an sie zunächst einmal keine Anforderungen stellen und bereit sind mit ihr eine Hundeschule zu besuchen die über positive Motivation trainiert. Kontakt: Andrea Büchner, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.06439-929600 in der Zeit vom 13.9.bis 28.9. im Urlaub, daher besser per Mail

 

 

Filou

 
FILOU, geb. 01.05.2013, männlich, kastriert, Mischling (vermtl. Border Collie/Welsh Corgie)
 
Ich suche ein neues Zuhause für Filou - bei Menschen, die Erfahrung im Umgang mit unsicheren, territorialen Hunden haben und bereits mit einem sicheren Ersthund leben.
 
Vor 2 Jahren habe ich Filou zu mir genommen, da seine Besitzerin sehr krank war, mittlerweile verstorben ist und er ansonsten ins Tierheim gegeben worden wäre.
Filou ist ein verspielter, interessierter und gelehriger aber sehr unsicherer Hund, der seinen "Besitz" verteidigt und viel Führung benötigt. Er wurde der Vorbesitzerin an einem Autobahn-Rastplatz übergeben und hat nach meiner Einschätzung während der Prägungsphase nicht genügend postive Erfahrungen mit Menschen sammeln können.
Im Laufe der letzten 2 Jahre hat er sehr viele Fortschritte gemacht, aber es zeigt sich insgesamt, dass meine Lebenssituation (alleinlebend und berufstätig) nicht den richtigen Rahmen für seine Bedürfnisse bietet, obwohl ich ihn eigentlich sogar mit an die Arbeit nehmen und den Weg dorthin laufen kann. Ohne das Vorbild eines anderen (sicheren) Hundes wühlt ihn Positives wie Negatives häufig so auf, dass er sich mehrmals übergeben muss. Die beste Verfassung, die ich erreichen kann, erhalte ich dadurch, dass ich ihn fast nirgendwo mehr mit hinnehme, täglich dieselben Runden gehe und den Alltag möglichst gleich gestalte. Dadurch ist er jedoch viel alleine, erlebt nur wenig und das Leben bleibt für ihn "gefährlich". Mir selbst geht es mit dieser "Lösung" nicht besonders gut. Aus tierärztlicher Sicht sind medizinische Erkrankungen ausgeschlossen worden.
 
Regelmäßig bringe ich ihn in eine Hundepension, deren Besitzerin sehr viel Erfahrung mit Hunden und einen sehr sicheren eigenen Hund hat. Nach unser beider Dafürhalten profitiert Filou von diesen Aufenthalten sehr. Er gibt die Verantwortung ab, orientiert sich an den Hunden und Abläufen dort und scheint sich zu entspannen. Natürlich übergibt er sich auch dort hin und wieder, aber ich glaube, dass dies mit zunehmender Entspannung aufhören würde. Filou ist eigentlich ein aufgeweckter und lernfreudiger Hund, der in anderen Lebenszusammenhängen mehr vom Leben haben könnte, als ich es ihm bieten kann.
 
In der Hoffnung, dass sich für Filou bessere Bedingungen finden, suche ich Menschen, die sich in der Führung unsicherer Hunde auskennen und einen sicheren Ersthund haben, durch den der Alltag für ihn weniger beängstigend würde und andere Inhalte bekäme. Auch in einem etwas größeren Rudel kann ich ihn mir gut vorstellen. Filou mag keine Kinder und keine Katzen.
 
Meine Kontakdaten lauten:
 
0661/965 990 55
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Lishko

 

Lishko ist eine ca. 7 Jahre alte Schäferhündin, die zwei Jahre alleine draussen auf einem Hof / in einem Garten verbracht hat. 
Sie braucht etwas Zeit, um neue Menschen kennenzulernen, ist dann anhänglich und verschmust. Gemeinsames Lernen und Üben klappt mit
Geduld und Klarheit wunderbar. Sie mag keine Katzen. Mit anderen Hunden gibt es derzeit noch keine Erfahrungen. Ihren Hof beschützt sie und
lässt neue Menschen nur mit von ihren Menschen begleitetem Kennenlernen rein. Dann ist sie freundlich und entspannt mit Gästen, ausser sie kommen
ihr zu schnell zu nahe. Das mag sie nicht und drückt das lautstark aus.
Sie ist gewohnt viel draussen zu sein, ist aber gern da, wo ihre Menschen sind, also auch drinnen. Sie schläft drinnen, ist stubenrein und läuft meist
entspannt an langer Leine, jedoch bisher nur außerhalb von Orten. Sie jagt gern Insekten und Vögel und verbuddelt manchmal Sachen. Diese
Verhaltensweisen haben aber schon abgenommen, seit wir im Kontakt sind und ich nehme an, dass sie sich noch mehr legen, je mehr sie einen
routinierten Alltag mit Menschen bekommt und je interessanter der für sie ist. Sie ist nicht kastriert und noch nicht gechipt und geimpft. Sie hat viel
Energie,spielt und rennt gerne und es gibt noch viel gemeinsam zu entdecken und zu üben.
Sie braucht Menschen, die Lust auf Zeit mit ihr haben und ihr mit Aufmerksamkeit und Geduld begegnen und Verständnis für ihre Geschichte
haben und für das, was sie mitbringt. Dann zeigt sie sich sehr kooperativ,
lernfreudig und interessiert am Zusammenleben mit ihren/m Menschen und kommt auch immer mehr zur Ruhe, je stabiler ihr Zuhause auf sie
wirkt, das einen Garten haben und nicht in der Stadt sein sollte. Das Kennenlernen muß in kleinen Schritten erfolgen und ich möchte mir Lishkos zukünftiges Zuhause vorher ansehen. Auch brauche ich die
Möglichkeit, mit ihrem/n neuen Menschen in Kontakt zu bleiben, um mit zu kriegen wie sie sich einlebt. Bei einem späteren Besuch werde ich mich
von ihrem Wohlergehen überzeugen.
Sollte Lishkos neues Zuhause zu weit weg sein, werde ich eine hundeversierte Person beauftragen das zu tun.
Eventuelle Kosten für die Besuche übernehmen Lishkos neue Menschen. Es wird eine Schutzgebühr von € 200,00 erhoben, die als Spende an eine Tierschutzorganisation gehen. Wenn du Interesse hast Lishko in der Nähe von Templin kennenzulernen, schreib an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!